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Sind für die Bachelorstudien Vorkenntnisse erforderlich oder gibt es eine Aufnahmeprüfung?

Für den Bachelor Informatik und den Bachelor Wirtschaftsinformatik gibt es keine besonderen Voraussetzungen.

Wer beispielsweise keine Vorkenntnisse in der Programmierung besitzt, wird dies von Beginn an lernen und sollte daher mit einem höheren Aufwand im ersten Semester rechnen.

Ab dem Wintersemester 2016 ist ein Aufnahmeverfahren vorgesehen, siehe aufnahmeverfahren.univie.ac.at

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Welchen Stellenwert nimmt Programmieren im Studium ein?

In den Bachelorstudien der Informatik und Wirtschaftsinformatik bildet Programmieren weder den Hauptteil noch ein untergeordnetes Nebenfach. Programmierkenntnisse stellen für jede/n InformatikerIn eine wichtige Fähigkeit dar. Andererseits sind Programmierkenntnisse keinesfalls die einzig relevanten Kenntnisse, über die ein/e InformatikerIn verfügen sollte, sondern nur ein Teil davon.

Überdenken Sie ihre Entscheidung für ein Informatikstudium, wenn Sie Programmieren als notwendiges Übel ansehen oder auch wenn Sie ausschließlich Programmieren lernen wollen!

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Welche Fächer können von einer BHS anerkannt werden?

Generell können Prüfungsleistungen auf Antrag der Studierenden u.a. von berufsbildenden höheren Schulen anerkannt werden, wenn diese hinsichtlich Inhalt, Umfang und Art der Leistungsüberprüfung gleichwertig sind (vgl. Art. 1, § 78, Abs. 1 Universitätsgesetz 2002).

In der Regel wird AbsolventInnen einer HTL mit IT-Bezug die folgende Lehrveranstaltung anerkannt:

  • Übung im Modul MBT Mathematische Basistechniken


Dies erspart den Studierenden den (zeitaufwändigen) Besuch der Übungen. Durch das Ablegen der Vorlesungsprüfung ist sichergestellt, dass die entsprechenden Inhalte beherrscht werden. Für das Modul PRG gibt es die Möglichkeit, das Praktikum (PR) in einem "verkürzten Modus" zu absolvieren. Weitere Details finden Sie auf den Informationsseiten der entsprechenden Lehrveranstaltung.

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Inwieweit sind Studium und Berufstätigkeit miteinander vereinbar?

Ein hoher Prozentsatz der Informatikstudierenden ist traditionell nebenbei berufstätig. Die Vereinbarkeit von Studium und Beruf ist theoretisch jedenfalls gegeben. In der Praxis gibt es jedoch auch Einschränkungen, welche wir an dieser Stelle nicht verschweigen möchten:

  • Seien Sie sich darüber im Klaren, dass die Berufstätigkeit einen gewissen Teil Ihrer Zeit in Anspruch nimmt. Möglicherweise kommt es dadurch zu einer Verlängerung der Studiendauer.
  • Es werden nicht zu allen prüfungsimmanenten Lehrveranstaltungen mit durchgehender Anwesenheitspflicht (während des ganzen Semesters) Termine außerhalb der üblichen Arbeitszeiten angeboten. Vor allem bei fixen Arbeitszeiten müssen Studierende individuell eine Lösung für die Terminkollisionen zwischen Studium und Arbeit finden. Die Studienprogrammleitung ist sich der Situation bewusst und daher bemüht, für möglichst viele Lehrveranstaltungen auch Termine am Abend anzubieten.
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Wann muss ich mich für das Ausprägungsfach im Bachelor Informatik entscheiden?

Die Lehrveranstaltungen der Ausprägungsfächer starten im dritten Semester. Die Auswahl soll daher spätestens zu Beginn des dritten Semesters erfolgen, wobei das Modul "Einführung in das Studium der Informatik" als Teil der Studieneingangs-  und Orientierungsphase im ersten Semester bei der Entscheidungsfindung Unterstützung bietet. In diesem Modul bekommen die Studierenden einen Überblick über die verschiedenen Ausprägungsfächer und eine der Ausprägungen wird im Rahmen einer ausprägungsfachspezifischen Einführungslehrveranstaltungen vertieft.  Die Wahl dieser Einführungslehrveranstaltung ist keine verbindliche Vorentscheidung für die endgültige Wahl des Ausprägungsfaches.

Die "offizielle" Bekanntgabe des gewählten Ausprägungsfaches erfolgt erst mit dem Abschluss des Studiums, ein Wechsel des Ausprägungsfaches ist daher jederzeit möglich. Ein später Wechsel kann aber zu einer Studienverzögerung führen, da alle Lehrveranstaltungen des (neuen) Ausprägungsfaches absolviert bzw. nachgeholt werden müssen.

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Was bedeutet "Studieneingangs- und Orientierungsphase" (STEOP)?

Die Gestaltung der Studieneingangs- und Orientierungsphase in einem Studium ist im UG 2002 geregelt.

UG2002 § 66 Studieneingangs- und Orientierungsphase

Abs. 1: Die Studieneingangs- und Orientierungsphase ist als Teil der Diplom- und Bachelorstudien, zu deren Zulassung keine besonderen gesetzlichen Regelungen bestehen, so zu gestalten, dass sie der oder dem Studierenden einen Überblick über die wesentlichen Inhalte des jeweiligen Studiums und dessen weiteren Verlauf vermittelt und eine sachliche Entscheidungsgrundlage für die persönliche Beurteilung ihrer oder seiner Studienwahl schafft. [...]

Abs. 2: Zur studienvorbereitenden Beratung und für eine laufende Studienberatung ist für die Abhaltung von Orientierungslehrveranstaltungen zu sorgen.

Abs. 5: Die Studieneingangs- und Orientierungsphase dient der Orientierung über die wesentlichen Studieninhalte und nicht als quantitative Zugangsbeschränkung.

 

Die STEOP des Bachelorstudiums Informatik beinhaltet 3 Pflichtmodule: Ein Modul zur Einführung in das Studium der Informatik, welches zur Orientierung dient und die Auswahl des Ausprägungsfaches unterstützen soll sowie eine Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten enthält. Weiters sind grundlegende Module aus dem Bereich Informationstechnologie enthalten.

Die STEOP des Bachelorstudiums Wirtschaftsinformatik besteht aus 3 Pflichtmodulen: Im Modul Grundlagen der Wirtschaftsinformatik wird einerseits eine Einführung in die Anwendungsgebiete der Informatik und informationstechnologischer Infrastruktur gegeben sowie andererseits eine Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten gelehrt. Die weiteren sind Grundlagenmodule aus dem Bereich Informationstechnologie enthalten.

Damit kann sichergestellt werden, dass StudienanfängerInnen in den besonders kennzeichnenden Fächern entsprechende Orientierung und Kenntnisse erlangen und ihre Wahl des Studiums zu einem möglichst frühen Zeitpunkt überprüfen können.

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Ist der Einstieg in ein Bachelorstudium im Sommersemester möglich?

Grundsätzlich ist der Studienbeginn auch im Sommersemester möglich. Derzeit werden die Module des 1. Semesters sowohl im Winter- als auch im Sommersemester angeboten. Für die StEOP-Module ist dies gesetzlich so vorgesehen.

Die übrigen Module des Studiums werden aber in der Regel nur einmal pro Jahr (Winter- ODER Sommersemeter) angeboten, weshalb sich die Studiendauer bei einem Einstieg im Sommer um ein Semester verlängern kann.

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Wenn ich das Bachelorstudium mit einem bestimmten Ausprägungsfach (Anwendungsfach) absolviert habe, kann ich dann ein Masterstudium mit anderem Schwerpunkt studieren?

Die Curricula (Studienpläne) der Masterstudien definieren die Zulassungsvoraussetzungen.

Grundsätzlich gilt:

Die Zulassung zu einem Masterstudium setzt den Abschluss eines fachlich in Frage kommenden Bachelorstudiums oder eines fachlich in Frage kommenden Fachhochschul-Bachelorstudienganges oder eines anderen gleichwertigen Studiums an einer anerkannten inländischen oder ausländischen postsekundären Bildungseinrichtung voraus.

Für die Bachelorstudien Informatik und Wirtschaftsinformatik an der Universität Wien gilt:

Die Informatik- und Wirtschaftsinformatik Bachelorstudien gelten für jedes Informatik-Masterstudium der Universität Wien als fachlich in Frage kommend – unabhängig davon, mit welchem Ausprägungsfach der Bachelor Informatik absolviert wurde.

Wenn das geplante Masterstudium einen anderen Schwerpunkt aufweist als das Bachelorstudium, empfehlen wir, die Freien Wahlfächer entsprechend zu wählen, um für das angestrebte Masterstudium Kenntnisse zu erwerben.

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Was sind die Zulassungsvoraussetzungen für die Masterstudien?

Die Curricula (Studienpläne) der Masterstudien definieren die Zulassungsvoraussetzungen.

Grundsätzlich gilt:

Die Zulassung zu einem Masterstudium setzt den Abschluss eines fachlich in Frage kommenden Bachelorstudiums oder eines fachlich in Frage kommenden Fachhochschul-Bachelorstudienganges oder eines anderen gleichwertigen Studiums an einer anerkannten inländischen oder ausländischen postsekundären Bildungseinrichtung voraus.

Darüber hinaus gilt:

Die Bachelorstudien der Informatik (unabhängig vom gewählten Ausprägungsfach) und Wirtschafsinformatik an der Universität Wien sind jedenfalls fachlich in Frage kommend.

Bei annähernd gleichwertigen Studienrichtungen können zur Erlangung der Gleichwertigkeit Lehrveranstaltungen und Prüfungen im Ausmaß von bis zu 30 ECTS-Punkten vorgeschrieben werden. Diese Prüfungsleistungen werden im Zuge des Zulassungsverfahrens festgelegt und müssen im Laufe des Masterstudiums zusätzlich erbracht werden.

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Strategische Zielsetzungen der Universität Wien: Wo finde ich Details dazu?

Die strategischen Ziele der Universität Wien sind im Entwicklungsplan der Universität Wien festgehalten.

Informationen zum Entwicklungsplan der Universität Wien als PDF-Dokument zum Download finden Sie hier: www.univie.ac.at/rektorenteam/ug2002/entwicklung.pdf

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Wann sind auf der Universität Wien Ferien bzw. lehrveranstaltungsfreie Zeiten?

Die lehrveranstaltungsfreien Zeiten und Fristen sind auf kalender.studentpoint.at jeweils pro Studienjahr ausgewiesen. Rechtliche Grundlage für die Einteilung des Studienjahres bildet die jährliche Veröffentlichung im Mitteilungsblatt der Universität Wien.
» siehe auch Termine & Fristen

Zusätzlich gelten auch die gesetzlichen Feiertage, welche hier nicht eigens angeführt sind, als lehrveranstaltungsfrei!

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Auslandsaufenthalt: Welche Möglichkeiten gibt es und wie ist der Ablauf?

Einen Überblick zu den Möglichkeiten allgemein und detailliertere Informationen zur Bewerbung und der Vorgehensweise des bekanntesten Mobilitätsprogrammes ERASMUS sind unter Studieren im Ausland zu finden.

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Müssen Vorlesungen besucht werden?

Das Besuchen von Vorlesungen ist zu empfehlen, da es zu einem besseren bzw. leichteren Verständnis der Lehrveranstaltungsinhalte führt, aber es ist nicht verpflichtend. Für die Beurteilung maßgeblich ist ausschließlich die Leistung bei der Prüfung.

Im Unterschied dazu erfolgt die Beurteilung bei prüfungsimmanenten Lehrveranstaltungen (VU, UE, PR, SE, PS, etc.) während der gesamten Lehrveranstaltung, weshalb hier die Anwesenheit in der Regel erforderlich ist. Der Beurteilungsmodus muss zu Beginn jeder prüfungsimmanenten Lehrveranstaltung von der Lehrveranstaltungsleiterin bekannt gegeben werden. Dabei ist auch festzulegen, ob und in welchem Ausmaß die Anwesenheit in der Lehrveranstaltung verpflichtend ist.

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Was sind „Freie Wahlfächer“?

Freie Wahlfächer dienen zur Vertiefung des Wissens nach freier Wahl der Studierenden.

Als Freie Wahlfächer können beliebige Lehrveranstaltungen an jeder Universität oder postsekundären Bildungseinrichtung besucht werden, sofern eine (positive) Leistungsbeurteilung erfolgt. Eine reine Teilnahmebestätigung ("teilgenommen") reicht nicht aus.

Für Lehrveranstaltungen, die an der Universität Wien unter der korrekten Kennzahl absolviert wurden, ist keine Anerkennung notwendig, andernfalls genügt das Einreichen des ausgefüllten Anerkennungsformulars samt Zeugnis und Studienblatt im StudienServiceCenter (Bearbeitungsfristen beachten!).


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