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Präsentation Diplomarbeit Dipl.-Ing. Kurt Berthold

Am 15. November präsentierte Dipl.-Ing. Kurt Berthold die Ergebnisse seiner Diplomarbeit "Integration von Risikomanagement und internen Kontrollsystemen und die Anforderungen an die Integration der abbildenden Anwendesysteme" der Fakultät für Informatik sowie Risk ManagerInnen aus der Privatwirtschaft.

Die einleitenden Worte zur Präsentation sprachen Vizedekanin Rinderle-Ma, Prof. Schikuta und DDr. Hampel.

In der Diplomarbeit geht es um folgendes: Durch gehobene Marktansprüche in Form von verstärkten Konkurrenzsituationen, höheren Erwartungen der Shareholder sowie komplexer werdenden Geschäftsmodellen wird es für Unternehmen immer schwieriger, Planziele zu erreichen bzw. abzusichern. Das bewusste Eingehen von Risiken und die Vermeidung von Fehlern sind in diesem Zusammenhang wichtige Faktoren für die Zielerreichung. Ein strukturiertes Risikomanagement ist daher ein unverzichtbares Instrument, um Wachstums- und Geschäftsziele zu erreichen. Mit dem erweiterten Ansatz des Enterprise Risk Managements (ERM) wird die ganzheitliche Unternehmenssteuerung wahrgenommen.

Das Interne Kontrollsystem (IKS) als ein Teil des ERM dient dazu, erkannte Risiken durch Kontrollen zu steuern. Interne Kontrollen sind Reaktionen auf ein identifiziertes und bewertetes Risiko. Nur durch die Integration von ERM und IKS kann eine effektive Unternehmenssteuerung wahrgenommen werden. In der Literatur und in vielen Unternehmen werden das Risikomanagement und IKS jedoch meistens als isolierte Systeme betrachtet. Die Auswirkungen sind getrennte Einheiten in der Aufbauorganisation, isolierte Geschäftsprozesse und Artefakte sowie unterschiedliche Systeme zur Umsetzung von Risikomanagement und IKS.

Zur Erreichung der Integration der beiden Systeme wird mit der vorliegenden Arbeit ein allgemeingültiges Integrationsmodell für Risikomanagement und IKS erstellt. Ein weiterer wesentlicher Aspekt der Ausarbeitung ist die Erstellung eines Vorgehensmodells zur Umsetzung der Integration. Die methodische Basis für die Modellierung und Gestaltung der Geschäftsprozesse sowie Anwendungssysteme bildet das Semantische Objektmodell (SOM). Die Modelle selbst werden mit der Unified Modeling Language (UML) als semantisches Klassendiagramm erstellt.

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